Happy Birthday, Meng Meng

Panda-Dame feierte 5. Geburtstag

Mit einer dreistöckigen Geburtstagstorte wurde heute der 5. Geburtstag von Panda-Dame Meng Meng im Zoo Berlin gebührend gefeiert. Das Geburtstagsgeschenk war eine köstliche Eistorte mit Roter Bete und Süßkartoffel – verziert mit Apfelherzen. Die Kerzen haben die Tierpfleger und Azubis liebevoll aus Bambus und Möhrchen geschnitzt. Als erstes plünderte die Panda-Dame die Dekoration und naschte an den Möhren und Äpfeln. Dann wurde die dreistöckige Torte genauestens untersucht und auseinandergenommen. Zum Schluss schleckte Meng Meng genüsslich am Eis.

Außergewöhnlich
Geburtstagstorte für Meng Meng.

Geburtstagstorte für Meng Meng.
Foto: Steffen Freiling Photography

Bereits im Februar bei den Panda Awards wurde Meng Meng von Panda-Fans aus der ganzen Welt zum „Beliebtester Panda außerhalb Chinas“ gewählt. Das Panda-Weibchen, welches an seinem runden Gesicht und der kurzen Schnauze zu erkennen ist, ist nicht nur durch ihren Rückwärtslauf weltweit ein richtiger Star. Die muntere Bärin wurde am 10. Juli 2013 in Chengdu geboren. Ihre Mutter heißt Er Yatou, ihr Vater ist Yong Yong.

„Unsere kleine Meng Meng weiß genau, was sie will. Mit dieser Charakterstärke hat sie sich in kürzester Zeit nicht nur unsere Herzen, sondern auch in die Panda-Fans weltweit erobert“, weiß Revierleiter Norbert Zahmel. „Nun freuen wir uns auf Sonntag, denn da feiert auch unser entspannter Panda-Mann Jiao Qing seinen Geburtstag. Am 15. Juli wird er acht Jahre alt. Natürlich haben wir auch für ihn eine Eistorte vorbereitet.“

„Mit dem 5. Geburtstag ist Meng Meng zu einer jungen Dame herangereift, sodass wir im nächsten Frühjahr erstmals auf schwarz-weißen Nachwuchs hoffen. Das erste Panda-Baby Deutschlands wäre eine riesige Sensation. Ob, wann und wie die beiden sich das erste Mal näherkommen, entscheiden wir im nächsten Jahr gemeinsam mit den Kollegen aus China“, berichtet Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.


Ein Jahr Panda Garden
Die Pandas haben sich gut eingelebt.

Die Pandas haben sich gut eingelebt.
Foto: Zoo Berlin

Erst vor einigen Tagen wurde das einjährige Jubiläum des Panda Garden im Zoo Berlin gefeiert. Der Staatsakt, der am 5. Juli 2017 im Zoo Berlin zu Ehren der beiden chinesischen Neu-Bärliner stattfand, wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten. In ihren Ansprachen machten sowohl die Bundeskanzlerin als auch der chinesische Präsident deutlich, wie wichtig die internationale Zusammenarbeit beim Thema Artenschutz ist. Die als Heiligtümer verehrten Großen Pandas sind wie kein anderes Tier zum Symbol des Artenschutzes geworden. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser nur noch in den lichten Laub- und Nadelwäldern rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Trotz erfolgreicher Schutzbemühungen ist das Überleben der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum noch immer nicht gesichert – vielmehr wird der Große Panda immer noch als „gefährdet“ in der Roten Liste für bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.

„Meng Meng und Jiao Qing haben sich innerhalb eines Jahres sehr gut bei uns eingelebt“, berichtete Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Sie nutzen mittlerweile beide ihre gesamten Außenanlagen, fressen und schlafen sehr entspannt an unterschiedlichen Stellen. Das ist ein Zeichen, dass sie sich hier wohlfühlen.“ Die beiden Großen Pandas sind nach wie vor das große Publikums-Highlight im Zoo Berlin.

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