Schlager ist on – im Auftrag der Liebe!

kuhn

Teuflisch gut: Dieter Thomas Kuhn.

Als Kind der 70-er Jahre konnte ich am Wochenende einen Hechtsprung zurück in meine Kindheit machen. Pril-Blumen, quietschbunte und geometrische Muster, glitzernde Schlaghosen, Häkelkleider, Sonnenblumen und lange Haare – das alles erwartete mich beim Konzert von Dieter Thomas Kuhn & Band in der Waldbühne Berlin. Schon die Anreise zu diesem Konzert war ein Spektakel für sich. In den U– und S–Bahnen singende und schrillst verkleidete Menschen aller Altersgruppen, die sich zwar nicht kennen, aber bestens verstehen und schon mal warmsingen. Eine bunte, herzliche und fast liebevolle Atmosphäre in gigantischer Vorfreude auf einen Abend der Sorglosigkeit, begleitet von weit über 30 Grad Celsius Außentemperatur und vermutlich nicht mehr messbarer Innentemperatur unter den Outfits der Fans.

20.000 Kuhnis brachten die Waldbühne zum Beben.

20.000 Kuhnis brachten die Waldbühne zum Beben.

Es war das bislang größte Konzert von Dieter Thomas Kuhn & Band in der Waldbühne Berlin. 20.000 Kuhnis (so nennen sich mittlerweile die Fans) pilgerten am Samstag zum mittlerweile 9. Auftritt des unvergleichlichen Schlagerinterpreten mit dem unverwechselbaren Glitzeranzug in die schönste Open-Air-Bühne der Republik. Die 20.000 erwartete eine Atmosphäre der Glückseligkeit, der Freundschaft, ja der Liebe. Denn in deren Auftrag ist er ja unterwegs und so lautet auch der Titel der Tournee 2016: „Im Auftrag der Liebe“!

Die Föhnwelle sitzt, der obligatorische Glitzeranzug ebenfalls. Fotos: Erich Gröhnke

Die Föhnwelle sitzt, der obligatorische Glitzeranzug ebenfalls.
Fotos: Erich Gröhnke

Semmel Concerts GmbH war in Berlin örtlicher Veranstalter der von KOKO & DTK Entertainment GmbH veranstalteten Tournee. Weitere Sommertermine für 2017 gehen ab sofort neu in den Vorverkauf, neuer Berlin-Termin ist der 19.08.2017. Dann treffen sich alle Kuhnis wieder zum feiern und singen gemeinsam mit ihrem Idol „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Für das entsprechende Outfit zu sorgen, bleibt jetzt ein Jahr lang Zeit.

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