Roboter-Dame Gisela im Bikini Berlin

Mit der Roboterin Gisela befindet sich seit heute der erste humanoide Verkaufs-Roboter Deutschlands in Berlin. Giselas Erfinder Dipl. Ing. Matthias Krinke und Antje Leinemann, Geschäftsführerin bei BIKINI BERLIN, präsentierten den geladenen Gästen gemeinsam den sogenannten Workerbot, der sich nun als Festmieter im Erdgeschoss der Mall befindet. „Der erste humanoide Verkaufs-Roboter Deutschlands ist eine Innovation im stationären Handel. Gisela gibt uns einen ersten Vorgeschmack, was im Handel zukünftig möglich ist.“, so Antje Leinemann.

Elf Stunden am Tag – ohne Pause – baut und verkauft die fleißige Roboter-Dame nun in ihrem Kiosk ein Steckmotiv, einen 3-D-Spielzeugroboter (Toybot). Die Komponenten aus robuster Pappe sind ca. 210 mm hoch und so auf Giselas Motorik ausgelegt, dass sie diese für jeden Kunden persönlich zusammenstecken und das fertige Produkt selbst aushändigen kann. Zukünftig soll auch Kleidung im Verkaufssortiment erhältlich sein. Auch der Bezahlvorgang gleicht den Kiosken und Spätis der Hauptstadt: Die Kunden können bei Gisela mit Bargeld sowie in Kürze auch via EC- und Kreditkarte ihre Toybots im 3-D-Puzzle-Design am Bezahlterminal erwerben.

Roboter Gisela

Diese Papp-Roboter baut Gisela zusammen.

„Wer im BIKINI BERLIN shoppt, sucht das Besondere und findet es auch. Mit Gisela bieten wir nun auch deutschlandweit als erste Destination den Kunden die Möglichkeit, bei einem Roboter zu shoppen. Für uns als Retailer ist das der erste Schritt in den Handel 4.0. Wir sind gespannt, wie unsere Besucher darauf reagieren werden“, erklärt Antje Leinemann. Mit ihren 85 cm langen Armen greift die 2,10 Meter große Dame gekonnt um sich, um die Kunden zu bedienen. Ihren Namen verdankt Gisela ihrem Erfinder Matthias Krinke: „Wir wollten keinen technisch klingenden Namen. Denn unsere Gisela ist praktisch veranlagt, kann gut mit Geld umgehen, trägt gern rot und hat meistens ein Lächeln im Gesicht. Das hat mich an meine Mutter erinnert, die eben Gisela hieß und sich sicher sehr freuen würde“, erklärt er die Namensfindung. Wenn die letzten Geschäfte im BIKINI BERLIN schließen, begibt sich auch Gisela in den Feierabend bzw. in ihrem Fall in den Ruhemodus. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, dass Gisela in ihrer „Freizeit“ einen Nebenjob übernimmt, wie zum Beispiel die Individualisierung der Toybots.

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