Weihnachtsbaum an der Gedächtniskirche steht

Auch wenn es in diesem Jahr ein anderes Weihnachten wird – der große Weihnachtsbaum an der Gedächtniskirche steht wie in jedem Jahr, trotz Corona.

Der insgesamt 22 Meter hohe und stattliche sechs Tonnen schwere Mammutbaum stammt aus dem heimischen Vorgarten von Jörg und Christel Gudzuhn in Neuenhagen. Für den Weihnachtsmarkt wurde er inzwischen auf etwa 18 Meter gestutzt. Nach 40 Jahren Wachstum wird der Baum zwischen der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und dem Breitscheidplatz noch einmal in voller Pracht und mit Weihnachtsschmuck als Höhepunkt des 37. Weihnachtsmarkts an der Gedächtnis-Kirche erstrahlen. Der Mammutbaum ist  mittlerweile der zweite seiner Art in Folge auf dem Weihnachtsmarkt.

Der Mammutbaum schmückt jetzt den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz.

Der Mammutbaum schmückt jetzt den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz.
Fotos: DAVIDS/Sven Darmer

Auch Michael Roden, der erste Vorsitzender des Berliner Schaustellerverbands Berlin e.V., war bei der Aufstellung des Baums vor Ort. Er hat das diesjährige Prachtexemplar persönlich für das diesjährige Weihnachtsfest ausgewählt. Der Start des Weihnachtsmarktes an der Gedächtnis-Kirche ist aufgrund der Corona-Einschränkungen derzeit für den 2. Dezember geplant, sicher ist seine Durchführung jedoch noch nicht.

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf dankte dem Schaustellerverband, dass er trotz aller Unsicherheiten, ob Weihnachtsmärkte in diesem Jahr überhaupt stattfinden können, den traditionellen Weihnachtsbaum auf dem Kirchenplateau der Gedächtniskirche hat aufstellen lassen.

Dazu erklärte Bezirksstadtrat Arne Herz:

„Wir wissen alle noch nicht, ob Weihnachtsmärkte in diesem Jahr stattfinden dürfen. Ich danke aber dem Schaustellerverband und seinem ersten Vorsitzenden, Michael Roden, dass sie auch in diesem Jahr für die Berlinerinnen und Berlinern am Breitscheidplatz wieder einen besonders schönen Baum aufstellen und schmücken lassen. Es ist ein Mammutbaum aus Neuenhagen. Die Schausteller sind von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen. Wir alle hoffen, dass wir Weihnachtsmärkte dennoch ermöglichen können und arbeiten an Lösungen. Aber niemand kann das Infektionsgeschehen der nächsten Monate vorhersehen. Alle sind deshalb aufgerufen, Abstand zu halten und Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, damit Weihnachten in der Familie stattfinden kann.“

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