Tunnelsanierung verursacht Einschränkungen

Die Tunnelsanierung zwischen Nollendorfplatz und Wittenbergplatz bringt nächtliche Einschränkungen.
Die Tunnelsanierung zwischen Nollendorfplatz und Wittenbergplatz bringt nächtliche Einschränkungen.

Die Tunnelsanierung der Berliner Verkehrsbetriebe zwischen den U-Bahnhöfen Nollendorfplatz und Wittenbergplatz schreitet weiter voran. Nun ist die Innenseite des Tunnels dran. Hier wird der alte Beton abgetragen und erneuert. Für die Arbeiten sind nächtliche Einschränkungen auf den U-Bahnlinien U1 und U3 notwendig. Diese gelten jeweils von Sonntag bis Donnerstag, nur im Zeitraum von zirka 22:00 Uhr bis Betriebsschluss:

  • von Sonntag, den 13. Dezember 2020 bis Freitag, den 18. Dezember 2020
  • von Sonntag, den 03. Januar 2021 bis Freitag, den 26. März 2021

(ausgenommen Sonntag, den 07. März 2021)

  • von Sonntag, den 12. April 2021 bis Freitag, den 30. April 2021

In dieser Zeit fährt die U-Bahnlinie U1 nicht zwischen Uhlandstraße und Gleisdreieck sowie die U3 nicht zwischen Gleisdreieck und Warschauer Straße.

Alternativ können die Buslinien M19 oder M29 zwischen Uhlandstraße und Wittenbergplatz, die Linie M46 zwischen Kurfürstendamm und Wittenbergplatz oder die U-Bahnlinien U2 und U3 zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck genutzt werden. Der U Kurfürstenstraße ist nach einem kurzen Fußweg vom U-Bahnhof Bülowstraße sowie mit den M48 oder M85 erreichbar.


Die U-Bahntunnel gehören zu den ältesten in Deutschland. Die Reparaturen sind nötig, weil immer wieder Wasser eindringt. Damit die U-Bahn auch in den nächsten Jahrzehnten zuverlässig durch die zum Teil über 100 Jahre alten Tunnel fahren kann, werden schon seit einigen Jahren schrittweise die Außendichtungen der unterirdischen Tunnel-Anlagen erneuert. „Vieles ist buchstäblich Handarbeit, weil auf den Tunneldecken keine schweren Maschinen eingesetzt werden können“, sagte BVG-Bauchef Uwe Kutscher 2018 zu Beginn der Bauarbeiten.

Wegen der Sanierung unter diesem Abschnitt der Kleist­straße ist auch die Zahl der Fahrstreifen während der Zeit der Bauarbeiten auf zwei reduziert. Um an die Tunneldecke zu gelangen, wurde hier oberirdisch der Mittelstreifen aufgerissen. Rund 6,5 Millionen Euro soll die Maßnahme kosten. Die  verbreiterten Gehwege beidseits der Kleiststraße gehen zu Lasten des Verkehrs: Pro Richtung gibt es nur noch eine allgemeine Fahrspur, eine kombinierte Bus- und Fahrradspur und einen Parkstreifen.