Heiße Qellen in Bad Hévíz

Vor kurzem konnte ich einen entspannenden Kurzurlaub in Bad Hévíz genießen. Anlass war das 20jährige Jubiläum von Mutsch Ungarn Reisen und der aus dem Engagement von Firmengründer Josef Mutsch entstandene Kur- und Wellnesstourismus.

Der Thermalsee entspringt aus einer heißen Quelle.

Der Thermalsee entspringt aus einer heißen Quelle.

Bad Hévíz an der westungarischen Bäderstraße, unweit des Balatons gelegen, ist die Kur- und Bäderstadt mit der längsten Tradition in Ungarn. Interessant war es zu erfahren, dass der See, dessen Quelle vulkanischen Ursprungs ist, warmes Thermalwasser führt (selbst im Winter sinkt die Temperatur nicht unter 23 Grad) und das Wasser aus vielen heilaktiven Substanzen zusammengesetzt ist. In 38 Metern Tiefe entspringt die Quelle, durch deren Kraft 410 Liter pro Sekunde nach oben gepumpt werden. So kann sich das Wasser des Sees alle zwei Tage komplett erneuern. Mineralien und der Heilschlamm machen das Wasser so wertvoll, besonders für Patienten mit Erkrankungen der Gelenke und des Bewegungsapparates.

Viele Hotels punkten mit ausgedehnten Wellnessanlagen.

Viele Hotels punkten mit ausgedehnten Wellnessanlagen.

Doch neben Kuren und Heilanwendungen wird auch das Thema Wellness groß geschrieben. Einige der Hotels in der Region zählen zu den besten Wellness- und Spa-Destinationen Europas. Die 5-, 4- und 3-Sterne-Hotels verfügen fast alle über eigene Thermalquellen, können großzügige Badelandschaften vorweisen und sind mit modernen Kurabteilungen ausgestattet. Mir hat besonders das NaturMed Hotel Carbona****s gefallen, die Wellnessanlage ist traumhaft und die Zimmer sind sehr ansprechend eingerichtet.

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Die neue Golfanlage Zala Springs.

Durch die Nähe zum Balaton, dem größten See Mitteleuropas, wird viel Wassersport betrieben. Aber auch denjenigen, die sich lieber auf dem Trockenen bewegen, stehen zahlreiche Sportangebote offen. So hat vor kurzem – nur wenige Kilometer von Bad Héviz entfernt – das neue Golf Resort Zala Springs eröffnet. Ich habe mir das Resort ansehen können und war nach einer Stunde auf der Driving Range wieder Feuer und Flamme für den Golfsport.

Besuch auf dem Biomarkt in Káptalantóti.

Besuch auf dem Biomarkt in Káptalantóti.

Kulinarisch gesehen bietet die ungarische Küche, die zu den besten Küchen Osteuropas zählt – ein breites Spektrum an Genüssen. Typisch sind auch die vielen Weinkeller mit alten Gewölbekellern, in denen man die einheimischen Gerichte mit einer Weinprobe verbinden kann. Wer Angst vor der ungarischen Sprache hat, dem sei gesagt, dass viele Ungarn – vor allem in touristisch erschlossenen Regionen – ein hervorragendes Deutsch sprechen. Ich hatte da überhaupt keine Probleme und konnte ganz entspannt ein vielgestaltiges Land mit gastfreundlichen Menschen entdecken .

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