Erlebnisgastronomie mit Pincho Nation

Manege frei für das erste Pincho Nation Restaurant in Deutschland, das in der Meinekestraße 22 in Charlottenburg eröffnet hat.

Schon beim Betreten der magischen Zirkuswelt mit 1920er-Jahre Flair, extravagantem Mobiliar und einladender Gemütlichkeit merkt man, dass das Pincho Nation anders ist. Begrüßt wird man hier vom Direktor persönlich, der neben Popcorn eine kurze Einführung über die Besonderheiten des Hauses bietet. Bei Pincho Nation, der ungewöhnlichen Restaurantidee aus Schweden, heißt es nämlich: App in die internationale Welt der kleinen Speisen. Das einzige, was der Gast zu tun braucht, um in den Genuss des bunten Angebots zu kommen, ist, sich die Pincho Nation-App herunterzuladen. Denn die App fungiert als Speisekarte und Kellner gleichermaßen. Wenn man die App einmal heruntergeladen hat, ist sie kinderleicht zu bedienen. Aussuchen, antippen, Bestellung abschicken und dann die bestellten Speisen und Getränke vom Tresen abholen. So füllen sich die Etageren am Tisch.

Die kleinen Gerichte werden auf Boards angerichetet und auf dem Tisch platzsparend mittig aufgehängt.

Die kleinen Gerichte werden auf Boards angerichetet und auf dem Tisch platzsparend mittig aufgehängt.

Die namensgebenden Pinchos, die in Spanien ähnlich wie Tapas zu Getränken gereicht werden, sind Köstlichkeiten aus beliebten Länderküchen. Vom Cheeseburger oder Fish & Chips, über Meeresfrüchte-Risotto bis zum koreanischem BBQ oder Kebab wird alles zum Teilen, Naschen oder Kombinieren auf kleinen Tellern angerichtet. Bestellen kann jeder Gast per App genau das, was er will, wann er will und so viel er will. Klassische Kellner gibt es nicht, stattdessen steht Restaurant-Direktor Michael Amelung mit Rat und Tat und Zeit für ein Gespräch bereit. Sogar das Bezahlen am Ende des Abends erledigt man ganz einfach per App.

Kleine Zaubertricks werden am Tisch vorgeführt.

Kleine Zaubertricks werden am Tisch vorgeführt.

Mit Pincho Nation kommt ein schwedisches Erfolgskonzept nach Deutschland. Die Einrichtung ist so originär wie das Software-System. Gründer Magnus Larsson wollte eigentlich nie wieder in die Gastronomie, nachdem er viel Arbeit in ein Lokal gesteckt hatte und am Ende trotz Erfolg nicht richtig davon leben konnte. Durch die neuen Möglichkeiten, die das Nutzen von Smartphones erschaffen hatte, kam ihm die Idee mit dem App-Restaurant. Ein Ort zum Wohlfühlen mit qualitativ sehr gutem Essen, aber weniger Personal. Diese einfache Rechnung ist aufgegangen: Das erste Restaurant eröffnete Larsson 2012 gemeinsam mit Fredrik Mattson, Johannes Rävsby und Jessica Larsson in Göteborg, 2017 wurde er in seiner Heimat als ‚Unternehmer des Jahres‘ ausgezeichnet.

Schon an der Tür beginnt der Erlebnis-Abend im Pincho Nation. Fotos: A. Strebe

Schon an der Tür beginnt der Erlebnis-Abend im Pincho Nation.
Fotos: A. Strebe

Mittlerweile gibt es 65 Franchise-Filialen in Schweden und jeweils eine in Dänemark, Finnland und Norwegen. In 2019 kommen weitere Restaurants hinzu – auch in England und in Deutschland – und gestartet wurde damit schon mal hier in Berlin.

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